In Fotos: Point Lobos State Reserve, Kalifornien

Point Lobos - yoursjuliet.com

Hallo ihr Lieben,
letzten Monat hab ich es nur zu einer Wanderung geschafft, aber die war dafür umso schöner. Point Lobos ist bestimmt eine der schönsten Küstenwanderungen, die ich je gemacht hab. Hier sind meine Highlights!

Meilen und Meilen an der Küste entlang

Wenn man mehrere Wanderwege miteinander kombiniert, kann man fast den ganzen Park auf Küstenwegen umrunden. Die genaue Streckenlänge weiß ich leider nicht mehr, aber viel mehr als 6 oder 7 Meilen waren es auf keinen Fall. Außerdem sind alle Wege sehr eben und recht einfach zu erwandern. Das macht es einfach, immer weiter zu laufen und man wird mit den tollsten Ausblicken belohnt.

Continue Reading
0 Comments

Was ist im Mai passiert?

Point Lobos - Mai - yoursjuliet.com

Hallo ihr Lieben,
hoch motiviert habe ich mich dazu entschieden, eine neue Serie zu starten, in der ich monatliche Rückblicke verfasse. So könnt ihr mehr darüber erfahren, was ich so mache auch wenn es nicht direkt in die Kategorie Reisen oder Müllvermeidung etc passt. Also, was ist im Mai passiert?

Viel Wissenschaft

Vorweg für die deutschen Leser: Das amerikanische System für Doktoranden unterscheidet sich sehr von dem deutschen! Ich bin im Moment im letzten Drittel meines zweiten Jahres (in den USA ist es üblich, dass es ca. 5 Jahre bis zum PhD/Dr dauert) und habe letzten Monat mein “qualifying exam” abgelegt. Das ist eine sehr wichtige und auch stressige Zwischenprüfung, in der im Prinzip getested wird, ob man das Zeug zum Wissenschaftler hat. Das hat unglaublich viel Vorbereitung, Schreiben und Lernen mit sich gebracht, aber ich habe bestanden! Danach gabs nicht wirklich eine Pause für mich, weil jetzt ein wichtiger Vortrag ansteht.

Continue Reading
1 Comment

9 Wege, an Bücher zu kommen ohne Müll zu erzeugen

Hallo ihr Lieben,
dieser Artikel ist für alle Bücherwürmer da draußen. Ich habe mich bemüht, eine möglichst vollständige Liste mit Quellen für euren Buchbedarf, zu schreiben. Ich persönlich bin ein riesen Fan der Bookstagram Bewegung. Die Blogger posten wunderschöne “Shelfies” auf Instagram und geben tolle Empfehlungen auf Goodreads. Mein Problem damit ist allerdings, dass man in Versuchung gerät, die empfohlenen Bücher sofort und brandneu zu kaufen. Deshalb gibt es jetzt eine Liste mit Alternativen, die die Fällung von Bäumen vermeiden und Wasser sparen. Egal ob ihr ein minimalistischen Bücherwurm seid oder ein Sammler, der an der eigenen Bibliothek arbeitet. Viel Spaß!

Temporäre oder digitale Bücher

  1. Die öffentliche Bücherei: Meiner Meinung nach ist das die beste Option. Ihr unterstützt die lokale Gemeinschaft und das Teilen. Schaut einfach mal bei der nächsten Bücherei vorbei. Viele Einrichtungen haben neben Büchern auch DVDs, Magazine und vielleicht sogar Spiele. Ich würde mir auch die Online-Präsenz anschauen, viele Büchereien bieten jetzt auch eBooks, Hörbücher und ähnliches zum Verleihen. Mit etwas Glück müsst ihr nichtmal aus dem Haus um an neuen Lesestoff zu kommen.
  2. Eure Freunde: Ich liebe es, mich mit Freunden und Kollegen über Bücher auszutauschen. Wenn ihr gemeinsame Interessen findet, könnt ihr euch gegenseitig mit Lesestoff versorgen.
    Continue Reading
0 Comments

Nachhaltigkeit: Meine ersten 5 zero-waste Schritte

My first five zero-waste swaps

Hallo ihr Lieben,
Ich freue mich so, endlich meinen ersten “Müllreduzierungs-“oder “zero-waste” Post mit euch zu teilen. Bevor wir anfangen, ein paar Anmerkungen: Ich bin in keinster Weise ein perfekter “zero-waster”, nicht mal ein “minimal waster”. Ich habe nur angefangen, mich mit dem Thema zu beschäftigen und wollte euch auf diese Reise mitnehmen. Es gibt schon unglaublich viele zero-waste Blogs, sowohl in Englisch als auch in Deutsch, und alle sind viel umfangreicher und detaillierter als dieser Blog je sein wird. Aber ich finde auch, dass diese Blogs gerade für den Neuling etwas überwältigend sein können. Deshalb habe ich mir gedacht, dass meine ersten Baby-Schritte im Bereich zero waste auch für euch interessant sein könnten. Meine ersten fünf Schritte oder Veränderungen sind vielleicht nicht unbedingt die, die andere Blogs als die einfachsten und selbstverständlichsten listen. Jeder fängt mit wiederverwendbaren Einkaufsbeuteln an – ich auch, aber ich wollte euch von den Veränderungen erzählen, die mir am einfachsten gefallen sind und die ich teilweise schon umgesetzt habe, bevor ich mir überhaupt vorgenommen habe in Richtung zero waste zu gehen. Viel Spaß!

Schritt 1: Stückseife

  • Warum ist Stückseife eine gute Idee? Erstens, mit Stückseife kann man ganz einfach die Plastikverpackung von Flüssigseifen vermeiden. Stückseife kann man gut in Paper gewickelt kaufen oder sogar komplett ohne Verpackung (Lush, Reformhaus, …). Und zweitens besteht Flüssigseife zu einem großen Teil aus Wasser. Warum brauchen wir Wasser in Plastikflaschen, wenn wir uns sowieso mit Wasser die Hände waschen. Außerdem finde ich, dass man mit dem Kauf von Seifen oft einfach kleine, lokale Unternehmen unterstützen kann.
  • Wie hab ich den ersten Schritt gemacht? Dieser Schritte wurde eigentlich von meinem Vater getan, der Flüssigseifen schon lange bevor ich ausgezogen bin, abgeschafft hat. Er war damals genervt von dem cremigen Gefühl das die Seifen hinterlassen und wollte etwas, das einfach nur sauber macht. Er hat lange recherchiert und dann angefangen, Seife von einem lokalen Familienunternehmen zu bestellen (Die Seifen finde ich toll, leider weiß ich nicht mehr genau wie sie verpackt waren. Das Papier könnte beschichtet sein.) Meine Mutter hat diese toll riechenden Seifen immer zwischen unsere Kleider in den Schrank gelegt und so auf Duftsäckchen verzichtet.

Schritt 2: Edelstahl-Wasserflasche

  • Warum? Wasser in einmal verwendbaren Plastikflaschen ist die sinnloseste Resourcenverschwendung die ich mir so vorstellen kann. Immer wieder die gleiche Wasserflasche zu verwenden und einmal Plastikflaschen vermeiden, ist, meiner Meinung nach, einer der wichtigsten Schritte in der Müllreduzierung. Edelstahlflaschen haben einige Vorteile über wiederverwendbare Plastikflaschen: Sie geben keine Chemikalien an das Wasser ab, sie können ihren Inhalt lange warm/kalt halten und wenn sie jemals das zeitliche segnen, sind sie einfacher zu recyceln.
  • Wie? Für diesen Schritt hab ich ehrlich gesagt viel zu lange gebraucht. Ich bin es gewohnt, Sprudelwasser zu trinken und die meisten wiederverwendbaren Flaschen kommen damit einfach nicht gut klar und halten dann nicht dicht. Deshalb hab ich meistens eine Einmalplastikflasche aufgehoben und so oft wie möglich wieder befüllt. Nachdem ich in die USA gezogen bin und deutlich weniger Sprudelwasser zur Verfügung hatte, hab ich mit verschiedenen wiederverwendbaren Plastikflaschen (hauptsächlich Britta und camelbak) experimentiert aber keinen Liebling gefunden. Das Wasser war immer warm (ich brauche kaltes Wasser um mit dem Mangel an Sprudel klar zu kommen) und hat oft nach Plastik geschmeckt. Die Flaschen sind außerdem nach dem ersten Mal fallen lassen oft schon kaputt gewesen. Dann habe ich endlich den Entschluss gefasst, mir eine  Edelstahl-Flasche zuzulegen. Hauptsächlich hatte ich mit diesen Swell Flaschen geliebäugelt. Letztendlich musste ich mir dann gar keine kaufen, weil ich eine dieser Swell Flaschen bei eine Müllsammelaktion am Strand gefunden habe (richtig zero-waste!!). Das ist eine 0.5l Flasche, etwas zu klein für große Ausflüge und Wanderungen, aber perfekt für den Alltag.

Schritt 3: Wiederverwendbarer Kaffeebecher

  • Warum? Styropor ist der absolute Müll-Albtraum, unmöglich zu recyceln, Papierbecher sind mit Plastik beschichtet um auch tatsächlich den Kaffee zu halten und diese Bioplastikbecher können nur an bestimmten Orten recycelt oder kompostiert werden.
  • Wie? Ich hab meinen ersten Kaffeebecher gekauft als ich angefangen habe Kaffee und Tee mit in die Schule zu nehmen. Damals bin ich aber trotzdem noch regelmäßig zu Starbucks und Co. und habe deren Becher benutzt und weggeworfen. Seit einiger Zeit habe ich es zu meiner persönlichen Regel gemacht, nur noch einen Kaffee to go zu kaufen, wenn ich meinen eigenen Kaffebecher dabei habe. Dadurch wurde es um einiges leichter, sich das Kaffeebecher mitnehmen anzugewöhnen. Mittlerweile ist das gar kein Problem mehr und ich habe auch noch nie auf Ablehnung gestoßen. Meistens habe ich sogar noch einen Rabatt auf den Kaffee bekommen. Wenn man den Becher mal vergessen hat, schadet es auch nicht, sich etwas Zeit zu nehmen und den Kaffee im Sitzen in Porzelan zu trinken.

Schritt 4: Stofftaschentücher

  • Warum? Papiertaschentücher sind ja wie der Name schon sagt aus Papier und könnten vielleicht auch aus recyceltem Papier sein und mögen ja vielleicht sogar kompostierbar sein. Trotzdem verschwendet ihre Herstellung unnötig Wasser und Ressourcen und außerdem kann man sie meistens nur in Plastik eingewickelt kaufen. Stofftaschentücher mit in die normale Wäsche werfen, kostet den Planeten bei weitem nicht so viel (besonders wenn man die Stofftaschentücher nicht neu kaufen muss)
  • Wie? Stofftaschentücher sind vielleicht eine etwas ausgefallene Idee für diese Art Anfängerposts und kommen vielleicht auch ein bisschen hippiemäßig rüber, aber für mich war das ein absolut angenehmer Schritt. In Deutschland sind Papiertaschentücher so viel billiger, fester und flauschiger als in den USA. Deshalb ist mir hier schon das ein oder andere Unglück mit den Papiertaschentüchern passiert. Um das zu vermeiden, konnten ganz einfach Stofftaschentücher herhalten. Ich hab diesen Schritt einfach und günstig gehalten indem ih mit im second hand Shop ein riesiges weißes Shirt gekauft habe und dann in Stücke geschnitten habe. Bonus: wie groß die Taschentücher werden sollen, kann man sich dann selbst aussuchen. Aus einem Shirt habe ich 20 Stofftaschentücher raus bekommen. Und als meine Eltern zu Besuch hier waren, hat mir mein Vater ein verkleckertes Shirt da gelassen für die nächste Ration. Zero-waste win-win!

Schritt 5: Müllfreier Makeup-Entferner

  • Warum? Die Baumwollproduktion ist zu wasseraufwändig um Baumwoll-Einmalprodukte zu rechtfertigen, die benutzten Wattepads/ Makeup-Entfernertücher landen im Restmüll und flüssigen Makeup-Entferner gibt es in großen Plastikflaschen, die man auch gut vermeiden kann.
  • Wie? Meine Mutter hat mich definitiv zu diesem Schritt inspririert. Damals hat sie meine Faschingsschminke immer mit einem Waschlappen und Nivea-Creme von meinem Gesicht gewaschen und es hat immer 1a funktioniert. Außerdem war ich mega frustriert, dass ich auf so viele Makeup-Entferner allergisch reagiert habe und permanent irgendwelche Pickelchen oder gereizte Augen hatte. Jetzt benutze ich Waschlappen, die sich schon lange in meinem Besitz befinden und ein bisschen Kokosnussöl, das ich in eine alte Nivea-Reisedose abgefüllt habe. Ich schmelze ein bisschen Kokosnussöl in meiner Hand, reibe es (hauptsächlich) auf meine Augenlider und Wimpern und wasche dann mein ganzes Gesicht mit warmem Wasser ab. Der Waschlappen hat dann auch gleich noch eine kleine Peeling-Wirkung. Da das Kokosöl manchmal ein bisschen in meinen Augen brennt, bin ich am Überlegen andere Öle wie Jojoba, Argan oder Mandelöl mal auszuprobieren. Eine weitere Überlegung ist, mir ein paar wiederverwendbare Baumwollpads zu nähen, die bestimmt noch etwas sanfter zur Augenregion wären.

Ich hoffe, euch hat die Liste geholfen und gefallen! Was sind/ waren eure ersten Schritte in Richtung Müllvermeidung?

Alles Liebe, Juliet

 

 

** Keine dieser Links sind affiliate / gesponserte Links. Ich habe diese Artikel nur verlinkt, damit ihr euch besser vorstellen könnt wovon ich rede. Ich finde es generell immer besser, zu verwenden was man schon hat oder second hand zu kaufen.

 

0 Comments

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann

Philosophenweg

[Feature Foto von Chris Goldberg Creative Commons]

Hallo ihr Lieben,
dieser Post war ursprünglich inspiriert von einen Blog-Linkup. Die Themenvorgabe war ‘mein Heimatort’. Ich habe beschlossen, das ganze in einen Reiseblogpost umzuwandeln. Hier sind zehn Dinge in Heidelberg, die es sich anzuschauen lohnt. Egal ob man noch nie dort war oder Heidelberg schon recht gut kennt. Viel Spaß!

1. Die alte Brücke und der Brückenaffe

Das ist definitiv eine schöne Sehenswürdigkeit für den Heidelberg-Neuling und so eine Art Wahrzeichen von Heidelberg. Ich schaue mir die Brücke und die Aussicht von der Brücke immer noch gerne an, obwohl ich fast zwanzig Jahre in der Umgebung gewohnt habe. Die Brücke die man heute sehen kann (wenn nicht gerade wieder ein Gerüst steht), ist nicht mal besonders alt für Heidelbergs Maßstäbe, aber an genau dieser Stelle stand schon im Mittelalter eine Brücke! Die ganzen Sagen und Legenden, die diese Brücke umgeben, sind auch immer wieder interessant. Meine Lieblingsgeschichte: An der Brücke ist eine Plakette angebracht, die an den “Studentenkuss” erinnern, einen Kuss zwischen Sisi, der Kaiserin von Österreich und einem Heidelberger Studenten. Ein Bäcker, der den Kuss aus der Ferne mitbekam, hat später ein Schokoladenkonfekt kreiert um dem Moment zu gedenken. Man kann diese Studentenküsse noch heute kaufen (siehe unten). Kuss-Flashmobs gab es zu Ehren dieses Ereignisses auch schon.

Den Brückenaffen umgeben natürlich auch so manche Legenden. Der Affe hält einen Spiegel und viele Touristen glauben, dass den Spiegel berühren, Glück oder sogar Reichtum bringt oder bedeutet, dass man nach Heidelberg zurückkehren wird. Die Tradition des Brückenaffen ist aber schon viel älter als der Heidelberger Tourismus der Neuzeit. Der Affe soll Reisende begrüßen, die die Stadt auf dem Neckar erreichten. Besucher oder auch Eindringlinge wurden dadurch ermahnt, den Stadtherren den nötigen Respekt zu gebieten. Der Affe ist außerdem wie eine Maske gestaltet – für ein Foto kann man zum Affen werden. Das ist eine gelungene Anspielung auf das Sprichwort “sich zum Affen zu machen”.

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann - der Brückenaffe - yoursjuliet.com
von Chris GoldbergCreative Commons

2. Das Schloss

Okay, ich versuche die nächsten Punkte etwas kürzer zu halten. Das Schloss gehört für mich auch fast zum Pflichtprogramm. Obwohl das Schloß zum größten Teil nur noch aus Ruinen besteht, finden hier unzählige Veranstaltungen fest: Feuerwerke (Schloss in Flammen), Lichterfeste, und Freilicht-Theateraufführungen. Eine Schlossführung ist, meiner Meinung nach, nicht wirklich nötig, aber eine Eintrittskarte braucht man. Wenn ihr schon auf dem Schloss seid und den Ausblick genießt, schaut euch auch eins der größten Weinfässer und das Apotheken-Museum an.

3. Wandern auf dem Königsstuhl (und Märchenpark)

Wenn ihr gerne draußen in der Natur seid, dann hat Heidelberg viel zu bieten. Wenn ihr etwas mehr Zeit mitbringt als der stereotypische Tourist (3 Stunden, dann geht’s weiter nach Neuschwanstein), dann könntet ihr in der Umgebung des Heidelberger Schlosses wandern gehen. Der Königsstuhl (sehr passend für den Berg auf dem das Schloss steht), kann sehr leicht erwandert werden und ist sehr familienfreundlich. Ganz oben auf dem Königsstuhl findet man auch einen Märchenpark, der für die jüngeren Reisenden sehr zu empfehlen ist. Ich hab den Park als Kind geliebt.

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann - das Schloss - yoursjuliet.com
von Mark VuaranCreative Commons

4. Shoppen in der Hauptstaße und entlang dem roten Faden

Ich würde Heidelberg nie für seine Shopping-Möglichkeiten empfehlen, aber kleine Mitbringsel etc. kann man hier immer gut finden. Auf der Hautpstraße (zum größten Teil eine Fußgängerzone), kann man neben den üblichen Ketten auch viele Boutiquen, außergewöhnliche Krimskrams Läden und Antiquitätenhändler finden. Es lohnt sich auch sehr, einen Blick in die zwei Parallelstraßen zu werden. So wohl auf der Plöck als auch auf der unteren Hauptstraße gibt es noch viel mehr lokales und außergewöhnliches zu entdecken. Wer gerne lokale, inhabergeführte Geschäfte unterstützen möchte, der sollte nach dem “roten Faden” Ausschau halten.

5. Lokale Köstlichkeiten

Nach dem vielen Wandern und sightseeing hat man sich jetzt aber auch eine Pause verdient. Das Café Extrablatt zum Brunchen nur empfehlen. Zum Mittagessen schicke ich meine Besucher immer gerne zu “Vetters Brauhaus” für traditionelle, deutsche Küche (leider kaum vegetarische / vegane Angebote) und lokales Bier. Zum Nachtisch findet man auf der Hauptstraße viele leckere Eisdielen, die ihr Eis alle selbst herstellen. Direkt an der Heiliggeistkirche, in einer der kleinen Verkaufsbuden, werden auch frische Crepes angeboten. Außerdem kann ich die alte Brennerei sehr empfehlen, hier kann man sich durch alle möglichen hochprozentigen Angebote durchprobieren und auch den (unter Studenten) berühmten Melonenschnaps kaufen. Immer noch nicht genug? Jetzt wird es Zeit für den bekannten Zuckerladen. Dieser Süßigkeitenladen der Extraklasse ist auf der Plöck versteckt und bis unter die Decke gefüllt mit den beliebtesten und kuriosesten Süßigkeiten. Die Schlange reicht fast immer zur Tür raus und Fotos sind leider nicht erlaubt, aber es lohnt sich wirklich (auch nette Geschenke kann man hier kaufen). Wer gegen den Inhaber im Würfeln gewinnt, bekommt sogar eine Kleinigkeit gratis.

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann - der Studentenkuss - yoursjuliet.com
von HDValentinCreative Commons

6. Die Heidelberger Universität

Als Heidelberger Student muss ich die Universität zumindest mal kurz erwähnen. Sie ist die älteste Universität Deutschlands (gegründet im Jahr 1386) und auch europaweit steht sie recht weit oben auf der Liste. Die ältesten Gebäude sind über die ganze Heidelberger Innenstadt verteilt, also wenn man gemütlich herumschlendert, findet man immer wieder Plaketten, die auf alte Universitätsgebäude aufmerksam machen. Es gibt auch geführte Touren für die geschichtshungrigen Reisenden. Meine persönlichen Highlights sind die Bibliothek, der Studentenkarzer und das Universitätsmuseum.

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann - die Universität - yoursjuliet.com
Die Universitätsbibliothek von Gagan MishraCreative Commons

7. Entspannen auf der Neckarwiese

Das muss man gar nicht groß erklären, aber hier lässt es sich besonders in den heißen Sommern besonders gut aushalten. Viele Studenten und Einheimische treffen sich hier zum Picknicken / Grillen, Frisbee und Volleyball spielen. Kinderspielplätze sind auch vorhanden.

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann - Neckarwiese - yoursjuliet.com
Neckarwiese von Lutz BergerCreative Commons

8. Sich in der Heidelberger Geschichte und den schmallen Gässchen verlieren

Die geführten Touren durch die Heidelberger Altstadt habe ich mittlerweile zu oft mitgemacht um sie noch gut zu finden, aber ich kann es jedem nur empfehlen (mit einer Karte aus dem Tourismusbüro) einfach mal drauflos zu laufen. An jeder Ecke findet sich ein Fitzelchen Geschichte und fast immer sind alte Gebäude mit erklärenden Plaketten ausgestattet. Besonders das Hotel zum Ritter, das älteste Gebäude Heidelbergs, ist einen kleinen Abstecher wert.

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann - Hotel Ritter - yoursjuliet.com
Das Hotel Ritter von HDValentinCreative Commons

9. Feiern wie die Studenten

Als ich Student in Heidelberg war, hatten wir eine ziemlich solide Routine für Feier-Abende, die Läden gibt es zum Teil schon gar nicht mehr (man, jetzt fühle ich mich alt), aber hier ist so eine Art best of: Für Cocktails kann man ganz wunderbar zur Happy Hour (jeden Tag ab 18 Uhr) in die Villa gehen. Wer bereit ist, ein bisschen mehr Risiko einzugehen, der sollte sich ins Shooter Stars begeben. Jeder Shot dort kostet 2€. Der Haken? Man weiß nie, was sich hinter den über 250 lustigen bis anzüglichen Getränkenamen so alles verbirgt. Für den Hauptteil des Abends begibt man sich am besten zur Unteren (Hauptstraße), dort zeigt einem der Lärm schon, welche Bar heute die angesagte ist.

10. Vom Philosophenweg die Aussicht auf die Stadt genießen

Zum krönenden Abschluss empfehle ich noch einmal ein bisschen Wandern und frische Luft. Bisher hat sich alles auf der gleichen Seite des Neckars abgespielt, aber fürs Finale begeben wir uns auf die andere Seite und wandern den Philosophenweg entlang. Dieser Wanderweg hat angeblich seinen Namen von all den Philosophen und Professoren erhalten, die hier entlang gewandert sind um ihre Ideen und Gedanken zu ordnen. Und mit geordneten Gedanken lässt sich der Ausblick vom Philosophenweg über ganz Heidelberg gleich noch viel besser genießen.

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann - Philosophenweg - yoursjuliet.com
Blick vom Philosophenweg von David Fisher – Creative Commons

 

Wart ihr schon mal in Heidelberg? Was sind eure Lieblingsecken?

Eure Juliet

 

10 Dinge, die man in Heidelberg erleben kann - yoursjuliet.com
Zum Pinnen!

 

 

 

0 Comments